Planung – ich packe meinen Rucksack

Ein Teil meiner Ausrüstung

Packliste für die Alpenüberquerung

So viel wie nötig, so wenig, wie möglich – so lautet mein Packmotto für die Alpenüberquerung. Denn jedes Gramm, das ich mir auflade, muss ich auch einmal quer über die Alpen schleppen. Zum Glück gibt es noch keine Geruchsblogs! 😉

Denn besonders viel Wechselwäsche ist da nicht drin! Und alles, was ich einpacke, sollte möglichst gewichtsoptimiert sein. 

Generell sieht der Plan vor, dass Nano etwas von seinem Futter und einen kleinen Teil des Wassers in seinem Hunderucksack trägt. Mehr als 2-3 Kilo sollten es für ihn aber nicht sein. Das heißt, ich schleppe den Rest. Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich auf der Hälfte der Strecke einmal meine Eltern treffe, um Hundefutter und frische Wäsche zu bekommen. LUXUS! 😀 

Jetzt aber zur Packliste!

Kleidung:

  • Lange Wanderhose
  • Kurze Wanderhose
  • Wechsel-T-Shirt
  • 1 paar Wechsel- und 1 paar Hüttensocken
  • Langarmshirt
  • Fleece
  • dünne Jacke
  • Regenjacke
  • Regenhose
  • Handschuhe
  • Mütze – ja, es kann schon noch sehr kalt werden zu den Zeit auf bis zu 3.000 m

Für den Hund:

  • Regenmantel – wenn es mal richtig schüttel, wird er so zumindest am Körper nicht nass bis auf die Haut
  • Hundehandtuch aus Mikrofaser
  • Faltnapf
  • Futter für 1,5 Wochen – bei der Halbzeit füllen wir ja auf
  • Reiseapotheke für den Hund: Surolan (Nano hat gerne mal Ohrprobleme), Kohletabletten, Verbandszeug
  • Booties für Nano, falls er sich eine Verletzung an den Pfoten zuzieht
  • Maulkorb – für den Fall, dass wir irgendwo mal den Bus nehmen müssen
  • Leine

Bad und Gesundheit:

  • Tape – dein bester Freund bei Blasen. Ich nehme Kinesio-Tape. Das hält bombe und ist elastisch.
  • Sonnebrille
  • Hirschtalg: Habe mir sagen lassen, auf langen Wanderungen wirkt es wunder. Ich werd’s ausprobieren.
  • Mikrofaserhandtuch: Schön leicht und trocknet super.
  • Reiseapotheke für mich: Kopfschmerztabletten, Pflaster, Verbandsmittel
  • Zahnbürste, Zahnpasta, Bürste, Shampoo, Duschgel – man muss sich ja auch mal ein bissken Wellness gönnen 😉

Nahrung:

  • Müsliriegel
  • Die quadratische Schoki – die Packung ist besonders praktisch und strapazierfähig für unterwegs
  • Taschenmesser
  • Kocher: Ich bin mit Gaskocher unterwegs. Die kleine Gaskartusche sollte für die 3 geplanten Übernachtungen am Berg reichen. Denn ansonsten übernachten wir im Tal.
  • Tütennudeln: Kohlenhydrate und kurze Kochzeit zum Gas sparen – praktisch und wenn man hungrig ist, auch halbwegs lecker! 
  • Brot und Käse
  • Magnesium-Tabletten, um einfach Geschmack ins Wasser zu kriegen und schaden tut’s sicher auch nicht, bei so viel Bewegung …
  • Instant Kaffee … jaaa sorry, ohne geht nicht

Für die Nacht:

  • Hüttenschlafsack: Am besten sind die aus Seide, weil leeeiiicht!
  • Hüttenschuhe: Da habe ich Filzschuhe, die sind leicht und nehmen kaum Platz im Rucksack weg.
  • Lange Unterwäsche als Schlafanzugersatz. Ist warm, leichter als ein Schlafanzug und kann man zur Not als Langarmshirt für den Tag umfunktionieren

Wander-Zubehör:

  • Wanderstöcke
  • Regenhülle für den Rucksack
  • Selfie-Stick – ausgerechnet ich, wo ich an schönen Touri-Spots immer am lautesten über die Dinger mecker. Tja, aber wenn man ganz alleine ist, sind die Dinger doch praktisch. 
  • Power Bank – denn ich werde Handykarten zur Orientierung nutzen und muss euch natürlich auch unterwegs auf dem Laufenden halten.
  • Uuuund: Müllbeutel – denn auf dem Berg bleibt kein Müll!
Die Wanderschuhe werde ich mir in den kommenden Tagen noch kaufen, da ich bisher nur steigeisenfeste Schuhe oder Halbschuhe auf meinen Touren brauchte. Der Rucksack von Deuter hat 30 Liter Packvolumen und lässt sich auf 35 Liter erweitern. Was da nicht rein passt, kommt nicht mit! 

 


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