Trainingswochenende im Sauerland

2 Tage, 36 KM - läuft

Nano und ich haben das Wochenende gut genutzt und waren zwischen Hasper Talsperre und Sorpesee wandern. Eine gute Gelegenheit, um zu schauen, wie unsere Muskeln das so finden und wie ich mit der Navigation zurechtkomme.

Pfotenseilschaft an der Hasper Talsperre

Es ist Samstagmorgen, im Halbschlaf höre ich die Vögel zwitschern, öffne die Augen und sehe die Sonne unter der Jalousie hindurchblitzen. Besser kann ein Wandertag nicht starten! 

Mit unserer Hausgemeinschaft ist heute eine Runde über die Hagener Höhen bis hin zur Hasper Talsperre geplant. Am Ende des Tages sollten 21 km und 500 Höhenmeter auf der Uhr stehen und wir erst nach Einbruch der Dunkelheit wieder Zuhause sein. Ok, wir sind erst mittags los  aber lang war es trotzdem. 😉 

Doch von vorne

Geplant war eigentlich eine gemütliche Runde mit Pausen für Radler und Kuchen. Einfach zusammen laufen und die Sonne genießen. Und so ziehen wir mit Nano und seinem Hundekumpel Ace, der Husky-Schäfi-Mix unserer Nachbarn, über den Hagener Drei-Türme-Weg los. Startpunkt ist der Bismarck-Turm. Von hier aus gehen wir in Richtung Selbecke, über den Hagener Flugplatz bis zur Hasper Talsperre. 

Nach einer suuuper langwierigen Einkehr (viele Gäste, wenig Personal), treten wir den Rücktritt erst am späten Nachmittag an. Wieder in Richtung Flugplatz und in einem kleinen Bogen zum Kaiser Friedrich Turm, den wir natürlich noch schnell erklimmen. Von hier oben hat es einen wahnsinnig tollen Ausblick über Hagen, Wetter, Witten und Co. Und plötzlich sind wir ganz froh, dass sich unsere Einkehr so in die Länge gezogen hat. Denn wir können vom Turm aus den herrlichen Sonnenuntergang genießen. Gerade noch so in der Dämmerung kommen wir am Auto an. 

Ausdauertraining bei der Pfotenseilschaft

Schlafmützenalarm

Für Nano war die Länge der Wanderung kein Problem, aber gut platt war er am Abend dennoch. Er verschwand sofort auf seine Decke und schnarchte leise vor sich hin. Am nächsten morgen hatte er es auch üüüberhaupt nicht eilig, seine Morgenrunde zu drehen. 

Ob die Stimmung an Tag zwei auch noch so motiviert ist?

Am Sonntag kam dann der für mich noch aufschlussreichere Teil des Wochenendes: Ob der Wuffel auch heute nochmal freudig mitlaufen wird? Denn für Sonntag standen für uns nochmal etwa 15 km und 200 Höhenmeter an. Ich wollte vor allem wissen, ob Nano auch am zweiten Tag noch „rund läuft“. 

Herrchen hat nämlich ganz spontan für sich und einen Freund eine 50 km Wanderung geplant  von Schwerte an den Sorpesee. Da halten Herr Nano und ich uns gepflegt raus! Für den Hund ist das viel zu viel und auch für mein Training eher kontraproduktiv. 

Also, haben Nano und ich das Begleitfahrzeug gemacht und die zwei Wanderhelden in Balve getroffen. Dort sind wir ein Stück mitgelaufen und haben dann den „Endspurt“ am Sorpesee mitgemacht. 

Frauchen, let’s fetz

Ganz zu meiner Zufriedenheit ist auch Nano am Sonntagmorgen wieder „aufgetaut“ und spätestens als ich den Bulli am Wanderparkplatz geparkt habe, war er wieder Feuer und Flamme. Er konnte es kaum erwarten, wieder loszulaufen, sprang über Stock und Stein, hüpfte in den Bach, lief voraus und inspizierte neugierig die Feldhofhöhle, die auf unserem Weg lag. Scheint fit zu sein, der Vierbeiner. Mit dem Training kann es also unbeirrt weitergehen.

Für mich war der Tag auch ein guter Test, ob ich mit der Navigation anhand der Handy-Karten von „Apemap“ zurechtkomme. Da ich die Jungs auf ihrem Weg ganz gut gefunden habe, kann ich an das Thema auf jeden Fall einen Haken setzen. 

Auf welche Zeichen ihr beim Hund achten solltet, um zu wissen, wann es für ihn auf der Wanderung zu viel wird und wie und mit welchen Tools ich meine Route geplant habe, das erfahrt ihr in Kürze hier im Blog. 


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