Es geht los – Wir starten unsere Alpenüberquerung

Der erste Tag ist geschafft. Wir sind unterwegs. Das erste Mal so lange am Stück. Das erste Mal alleine.Nano hat sich gut geschlagen mit seinem kleinen Rucksack. Eigentlich hatte er keine Lust im Regen rauszugehen. Einmal unterwegs war’s dann aber auch schon egal.Für mich war der Start der Tour eigentlich wie erwartet … und dennoch ganz anders. Wie erwartet sind die ersten Meter mit schwerem Rucksack zäh. Mir war auch klar, dass ich anfangs ständig auf die Karte schaue, um mich zu vergewissern, dass ich noch richtig bin. Hat aber super geklappt und die Sorgen waren unbegründet.Ich hatte auch damit gerechnet, dass gerade die ersten Tage mental eher schwierig werden. Du läufst und läufst und es liegt immer noch soooo viel vor dir. Auf der anderen Seite: Das wird zumindest jeden Tag besser. Wir kommen dem Ziel schließlich immer näher.Ich hätte aber nicht gedacht, dass es mir tatsächlich so schwer fällt, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Die Gedanken an morgen und übermorgen wegzuschieben und einfach zu laufen. Auch anders ist, dass ich es sonst sehr befreiend und toll finde, wie klein und unbedeutend man sich in den Bergen fühlt. So alleine unterwegs fühlt man sich allerdings nochmal kleiner und fast ein wenig verloren. Es ist einfach irgendwie komisch und ungewohnt.Aber, und da bin ich sicher, auch das wird sich die nächsten Tage geben. Ich habe ja schließlich genug Zeit, um mich daran zu gewöhnen. ;-)Morgen geht es zum Lago di Molveno. Gute 25 KM und 700 Höhenmeter. Das Wetter verspricht Besserung! Wir hoffen auf ein paar schöne Aussichten!


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